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Merinowolle: Die wertvolle Naturfaser

Was ist Merinowolle?

Die Merinowolle wird wie „normale“ Wolle primär aus dem Fell von Schafen gewonnen, jedoch au dem von Merinoschafen. Die Wollfasern von Merinoschafen sind sehr viel dünner, feiner und weicher. Verglichen mit herkömmlicher Schafwolle sind sie nur etwa halb so dick.

 

Welche Eigenschaften hat Merinowolle?

Dank der Weichheit und Feinheit der Fasern ist Merinowolle sehr viel angenehmer auf der Haut. Durch die kleinen Faserdurchmesser krümmen sich die Fasern besser und kratzen dadruch deutlich weniger auf der Haut. Die Wolle trocknet zudem schnell, ist atmungsaktiv, wirkt antibakteriell und besitzt einen natürlichen Lichtschutzfaktor. Sie wärmt auch im nassen Zustand und ist geruchsneutral. Zu diesen positiven Eigenschaften zählt noch hinzu, dass es ein natürlich  nachwachsender Rohstoff ist.

 

Warum wärmt Merinowolle, wenn es kalt ist?

Merinowolle besitzt eine hervorragende Isolationsfähigkeit bei Kälte. Dies ist aufgrund der wellenartigen Struktur der Fasern. Sie liegen locker aufeinander, wodurch sich Luftkammern bilden. Die Merino-Fasern bestehen, in Bezug auf das Gesamtvolumen, bis zu 85% aus Luft. Luft ist ein schlechter Wärmeleiter und isoliert dadurch hervorragend.

 

Und warum kühlt Merinowolle, wenn es warm ist?

Der Körper besitzt eine Art natürliche Klimaanlage. bei warmen Temperaturen oder körperlich starker Aktivität beginnt der Mernsch zu schwitzen. Damit reguliert der Körper seine Körpertemperatur und kühlt isch ab.

Merinowolle unterstützt diese Funktion optimal. Die funktioniert wie eine zweite Haut. Auf der einen Seite isolieren die Luftkammern der Fasern nicht nur gegen kalte, sondern auch gegen warme Umgebungsluft. Andererseits können die Fasern Feuchtigkeit in Form von Wassderdampf binden. Sie können bis zu einem Drittel ihres eigenen Trockengewichts an Feuchtigkeit aufnehmen (Bei Kunstfasern liegt dieser Wert unter zehn Prozent). Sie leiten die vom Körper produzierte Feuchtigkeit von der Haut weg und speichern sie zwischenzeitlich im Faserinnere. Die Oberfläche bleibt aber trocken, da sie wasserabstossend ist.

Warme Umgebungsluft sorgt anschliessend dafür, dass die aufgenommene Feuchtigkeit verdunstet. Die Fasern kühlen ab und mit ihnen auch Haut sowie Körper. Diese sogenannte Verdunstungskälte bewirkt ein angenehm kühles Gefühl auf der Haut.

 

Wie pflegt man Merinowolle am besten?

Textilien aus Merinowolle sind sehr pflegeleicht und müssen aufgrund der antibakteriellen Eigenschaften weniger gewaschen werden. Beim Waschen sollten einige Punkte beachtet werden:

  • Waschanleitung auf dem Etikett beachten
  • keine Weichspüler oder Bleichmittel verwenden
  • nicht bügeln
  • nicht in den Trockner legen